Kathodischer Korrosionsschutz

 
 
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TITANBANDANODEN

Anodenbänder (auch Ribbon Mesh genannt) werden vorwiegend beim präventiven Kathodischen Korrosionsschutz (im Neubau) eingesetzt, aber auch dann, wenn aus statischen Gründen keine Gewichtszunahme der Konstruktion erlaubt ist.

 

Die Montage der Anodenbänder erfolgt bei der Sanierung oder Instandsetzung, wie beim Titannetz, an der Beton-oberfläche (Abb. 2). Beim präventiven Schutz werden die Bänder hingegen direkt an den Bewehrungsstäben mit Hilfe von Abstandshaltern montiert (Abb. 3 und Abb. 4). Der optimale Abstand der Bänder zueinander ist durch die Bewehrungsdichte und die erforderliche Stromverteilung bedingt. In der Regel liegt er aber bei ca. 20 bis 40 cm.

 

Abb. 1: Systemaubau mit aktiviertem Titannetzbändern
Abb. 2: Montage Titanbandanoden (Sanierung)
Abb. 3: Montage bei präventivem KKS
Abb. 4: Punktschweissung Draht auf Anode

 

Bei der Einbettung der Anodenbänder sind besondere Qualitätssicherungsmaßnahmen zu beachten um Kurzschlüsse oder Schädigungen der Anoden und eingebauten Überwachungssensoren zu verhindern.

 

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